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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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In dem Sie ſich befinden, iſt ein Prieſter, Der ſeinen Zehnten ſich an Köpfen zahlt; Der Mann, berühmt unter Unmenſchlichen, Der ihren Scepter anfaßt, o mein König! Hat Blut an ſeinen Händen! 1 Der König. Mein Freund iſt der Herr Kardinal. Wer mich liebt, Der wird ihn lieben! Nangis. Sire!.. Der König. Genug, genug! Er iſt mein zweites Ich. Nangis. Sire! Der König. Still, nichts mehr Von Reden, die uns unſern Geiſt verwirren! (Auf ſein Haar zeigend.) Die Redner färben uns die Haare grau. Nangis. Und doch, Sire, doch! ein Greis, ein weinend Weib! Es handelt ſich um Leben oder Tod. Der König. Was wollt Ihr denn von mir? Nangis. Gnade für Gaspard!