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Die Aufruhrglocke noch von Geſtern nach.
O, ſchonen Sie des Henkers Arbeit mehr!
Er muß die Klinge ſelten zieh'n,— nicht Wir. O zeigen Sie ſich ſparſam mit Schaffoten
Und fürchten Sie, daß manchen wackern Mann Und tapfern Streiter Sie dereinſt beweinen, Von dem jetzt das Gebein am Galgen bleicht. Es iſt das Blut kein guter Thau, mein König, Und keine Saat wächſt auf der feuchten Greve. Das Volk flieht den Balkon der Könige, Wenn Montfaucon man auf des Louvre Koſten Bevölkert. Mögen die Hofſchranzen ſterben, Wenn Ihre Stimme Sie ergötzen muß,
So lang der Henker bei der Arbeit iſt;
Der Schmeichler Stimme, welche Alles billigt Und ſpricht: man ſei doch immer Heinrich's Sohn AUnd ein Bourbon; ſo laut ſie reden mag, Bedeckt ſie dennoch nimmer das Geräuſch,
Das eines Menſchen Haupt macht, wenn es fällt. O ſpielen, König, Sie nicht dieſes Spiel!
Sie werden einſt vor Gottes Antlitz ſteh'n. D'rum ſag' ich Ihnen, eh' etwas geſchieht,
Auf jeden Fall iſt eine Hinrichtung
Schlimmer, als ein Gefecht; es macht dem Staat Nicht Luſt, noch Ehre, wenn der Henkersknecht Weit mehr beſchäftigt iſt, als die Soldaten. Ein harter Hirte für das Land von Frankreich,


