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irgend ein Atom.— Menſchen, die keiner von uns kennt, und die uns alle kennen,— Menſchen, welche bei keiner Ceremonie ſich zeigen,— aber auf allen Schaf⸗ foten;— Menſchen, die alle Köpfe, den Eurigen, den meinigen, den des Dogen in der Hand haben, die weder Fürſtenmantel, noch Krone, noch Stola tragen, nichts, was ſie dem Auge kenntlich macht, oder Euch warnte: „der hier iſt einer davon!“— ein geheimnißvolles Zeichen unterm Kleide, nichts weiter;— überall Agen⸗ ten, überall Sbirren, überall Henker,— Menſchen, die dem Volk von Venedig nie andre Geſichter zeigen, als
gen,— o, damit iſt alles geſagt! In Venedig geſchieht alles unter'm Schleier, geheimnißvoll, unwiderruflich;— verurtheilt— gerichtet; man ſieht nichts davon, man ſpricht nicht davon; der Nothſchrei iſt unmöglich, der Angſtblick unnütz; der Unglückliche hat einen Knebel„ der Henker eine Maske. Was ſprach ich Euch eben von Schaffoten? Ich irrte mich. In Venedig ſtirbt man nicht auf dem Schaffot;— man verſchwindet.— Plötzlich fehlt ein Glied in irgend einer Familie. Wo iſt es hingekommen? die Bleidächer, die Brunnen, der Canal Orfano weiß es! Manchmal hört man bei Nacht irgend was ins


