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oft wünſchen, daß dieſer in der Ausmalung innerer Be⸗ wegungen ſo treue Maler auf phyſiſche Beſchreibungen eine weniger phantaſtiſche Helle und weniger truͤbe Tinten verwendete. Sein Genius gleicht häufig einem Wan⸗ derer, der, ohne Ziel, im Gehen träumt und, in tiefe Gedanken verſunken, nur ein verwirrtes Bild von den Gegenden bietet, die er durchwandert hat. Dem ſei nun, wie ihm wolle, ſelbſt in ſeinen weniger ſchönen Werken erhebt ſich dieſe kapriciöſe Phantaſie zu Höhepunkten, wohin man nicht ohne Flügel gelangen kann. Der Adler richtet ſeine Blicke vergebens zur Erde; ſein Geſichts⸗ kreis dehnt ſich bis zur Sonne aus.* Man hat be⸗
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*) In einem Augenblick, wo ganz Europa dem Genie Lord Byron's, der nach ſeinem Tode als großer Mann aner⸗ kannt wird, die glänzendſte Achtung zollt, wird es den Leſer vielleicht intereſſiren, an einige Stellen jenes merkwürdigen Artikels der Revue von Edimburg erinnert zu werden, welches angeſehene Journal den berühmten Dichter bei ſeinem Debut begrüßte. Uebri⸗ gens unterhalten uns gewiſſe Blätter jeden Morgen oder Abend in demſelben Ton über die erſten Talente unſerer Epoche.
„Die Poeſie unſeres jungen Lords iſt der Art, daß weder die Götter, noch die Menſchen ſie ertragen können. Seine Inſpirationen ſind ſo platt, daß man ſie mit einem ſtehenden Waſſer vergleichen könnte. um ſich zu entſchuldigen, erinnert der ehrenwerthe Verfaſſer ſtets daran, daß er minderjährig iſt. Vielleicht will er uns ſagen:„Seht, wie ein Minderjähriger ſchreibt!“ Aber wir erinnern uns der Poeſie Cowley's in ſeinem zehnten Jahre und der Pope's in ſeinem zwölften ſehr


