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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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für ſie errichtet hätte, ſo hätte es wohl einen Aufſtand gegeben, um dies Schaffot niederzureißen, und wer hätte ſich dieſem Aufſtande in heiligem Eifer nicht angeſchloſ⸗ ſen? In einer ſocialen Criſis iſt das politiſche Schaf⸗ fot das unſeligſte, das verabſcheuungswürdigſte, das ver⸗ derblichſte und das vor allen zu zerſtörende; denn gar leicht ſchlägt es im Pflaſter der Städte ſeine Wurzeln, und treibt bald ſeine Schößlinge in allen Theilen des Landes. Das erſte Haupt, das in einer Revolutions⸗ zeit fällt, macht das Volk nach andern hungrig.

Wir waren alſo mit denjenigen, welche das Leben der vier Miniſter erhalten wollten, ganz einverſtanden, ſowohl aus Gründen der Menſchlichkeit, als aus Grün⸗ den der Politik, nur hätten wir es lieber geſehen, daß die Kammer eine andere Veranlaſſung gewählt oder er⸗ wartet hätte, um über die Frage der Todesſtrafe zu debattiren.

Wenn man dieſe wünſchenswerthe Abſchaffung nicht bei Gelegenheit von Miniſtern, welche aus den Tuile⸗ rien nach Vincennes fielen, vorgeſchlagen hätte, ſondern bei Gelegenheit irgend eines Straßenräubers, irgend eines jener elenden Bettelleute, welche man kaum ei⸗ nes Blickes würdigt, wenn ſie einem auf der Straße begegnen, mit denen man ſich zu reden ſchämt, und de⸗ ren unſaubere Berührung man fürchtet, einer jener