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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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Unglücklichen, die mit nackten Füßen ihre Kinderzeit im Schmutz und in den Pfützen auf der Gaſſe verlebt ha⸗ bend, frierend im Winter am Rande des Quais, ſich am Luftloch der Küche des Herrn Vefour, bei dem ihr zu Mittag ſpeiſet, ſpärlich erwärmend, und aus den Schmutzhaufen Brodkrumen aufleſend, in den Goſſen der Straßen und zwiſchen den Pflaſterſteinen mit einem roſtigen Nagel kratzend, um vielleicht einen Bettelofen⸗ nig zu finden, bei keinem anderen Schauſpiel ſich Ein⸗ gang zu verſchaffen im Stande, als bei dem Geburts⸗ tagfeſt des Königs, und bei der Hinrichtung eines Ver⸗ brechers, wo ſich Jeder gratis zu der gaffenden Volks⸗ maſſe geſellen darf, arme Teufel, die der Hunger zum Diebſtahl, und der Diebſtahl zu allen Uebrigen drängt, was daraus folgt, enterbte Kinder der Geſellſchaft, ih⸗ rer Rabenmutter, die mit dem zwölften Jahr ins Zucht⸗ haus, mit dem achtzehnten auf die Galeere und mit dem vierzigſten unter die Guillotine kommen, unglück⸗ liche Menſchen, aus denen in der Schule oder in der Werkſtätte etwas Gutes hätte werden können, und mit

denen ihr jetzt nichts anzufangen wißt, als daß ihr ſie

in den rothen Ameiſenhaufen von Toulon, oder in den ſtummen, engen Raum von Blamant wie Kehricht aus⸗

ſchüttet, denen ihr erſt die Freiheit und dann ſogar das

Leben abſchneiden müßt,— ja, wann Ihr bei Gelegen⸗ heit eines ſolchen Menſchen, der dem Geſetze verfallen wäre, von der Ahſchaffung der Todesſtrafe geſprochen