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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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ſo viel Großmuth, bemerkte man ſelbſt unter der Volks⸗ maſſe ſo viel Milde und Menſchlichkeit, erweiterten ſich die Herzen bei der Ausſicht auf eine ſo ſchöne Zukunft, daß man mit vollem Recht die Todesſtrafe für vernichtet hätte halten ſollen, gleich ſo vielen andern Dingen, welche uns ſeither läſtig geweſen ſind. Das Volk machte aus den Lumpen des alten Regims ein Freudenfeuer, und man glaubte, es würde auch die blutige Fahne der Todesſtrafe verbrennen.

Man hielt ſie für verbrannt, wie die andern Lum⸗ pen, und waͤhrend einiger Wochen lebte man in leicht⸗ gläubigem Vertrauen hin, im Wahne, es werde in Zu⸗ kunft das Leben eines Menſchen eben ſo geſichert ſein, wie ſeine Freiheit.

Nach zwei Monaten geſchah wirklich ein Verſuch, um das Gleichheits⸗Utopien des Cäſar Boneſana in die Wirklichkeit einzuführen.

Zum Unglück war dieſer Verſuch linkiſch, unge⸗ ſchickt, heuchleriſch und nicht im Intereſſe des allge⸗ meinen Wohfes begründet.

Im Monat October 1830, man erinnert ſich deſ⸗ ſen wohl noch, einige Tage nachdem durch die Ta⸗ gesordnung der Vorſchlag, Napoleon unter der Säule