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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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Gedanke hemmte ihn in jeder ſeiner Arbeiten, kam ihm ſtets in die Quere, ummauerte ihn, ſo zu ſagen, und belagerte ihn. Es war eine Qual, die mit dem frü⸗ hen Morgen begann und bis vier Uhr des Nachmittags, wo der Verbrecher gerichtet wurde, fortdauerte; erſt dann fand der Autor die Ruhe ſeines Geiſtes wieder. Eines Tages endlich, wenn wir nicht irren, ſo war es am Tage der Hinrichtung von Ulbach, fing der Verfaſſer mit dem Niederſchreiben dieſes Buches an. Seitdem war er erleichtert. Wenn nun eines dieſer öffentlichen Verbrechen, welche man mit dem Namen gerichtlicher Execution zu belegen pflegt, wieder begangen wurde, ſo ſagte ihm ſein Gewiſſen, daß er deſſelben nicht mehr theilhaftig ſei, und er fühlte auf ſeiner Stirne jenen Blutstropfen nicht mehr, der von dem Greve⸗Platz auf die Stirne eines jeden Mitglieds der Geſellſchaft ſpritzt.

Hat man aber genug gethan, wenn man ſich die Hände waſcht? Wäre es nicht beſſer, das Fortſtrömen des Blutes zu hemmen?

Gibt es etwas Schöneres und Heiligeres, als nach dieſem Ziele zu ſtreben, nach der Abſchaffung der Todes⸗ ſtrafe? Von ganzem Herzen theilt der Verfaſſer die frommen Wünſche aller beſſeren Menſchen, welche ſeit vielen Jahren darauf hingehen, dieſen Baum, der einem Galgen gleicht, umzuſtürzen, den einzigen Baum, welchen