Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
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Die Boote ſuchten nun den erſten paſſenden Platz zum Lager. Die Zelte wurden aufgeſchlagen; die Krie⸗ ger lagerten ſich hundert Schritte davon; man ſchaffte aus den Booten Lebensmittel für die beiden Lager her⸗ bei, wo dann ein herzliches obgleich rohes Gelag gehal⸗ ten wurde; am Abend unterhielten die rothen Krieger ihre weißen Freunde mit Tänzen und Geſängen, welches bis nach Mitternacht dauerte.

Am nächſten Morgen(den dritten Juni) ſchifften ſich die Reiſenden wieder ein und ſagten ihren indiani⸗ ſchen Freunden ein herzliches Lebewohl; dieſe wollten geradeswegs zu dem Arikara⸗Dorfe gehen, wo ſie in drei Tagen einzutreffen hofften, lange bevor die Boote dort anlangen konnten.

Hunt hatte ſeine Reiſe noch nicht weit fortgeſetzt, als das Oberhaupt das ufer entlang gallopirt kam und durch Zeichen um eine Unterredung bat. Er ſagte, ſeine Leute könnten nicht zufrieden nach Haus ziehen, wenn ſie nicht etwas als Pfand, daß ſie mit den weißen Männern zuſammengetroffen, mitbrächten. Hunt durch⸗ ſchaute die Abſicht dieſer Rede und machte dem Ober⸗ haupt ein Geſchenk mit einem Fäßchen Pulver, einem Beutel Kugeln und drei Dutzend Meſſern, was dieſen höchſt erfreute.

Während das Oberhaupt dieſe Geſchenke in Empfang nahm, kam ein Indianer das ufer entlang gelaufen und brachte die Nachricht, ein Boot, mit weißen Männern