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beſetzt, käme den Fluß herauf. Dieß war für Hunt keine ganz angenehme Kunde, denn er ſchloß richtig, dieß müſſe Manuel Liſa's Boot ſein und war ärgerlich, dieſem thätigen und kühnen Kaufmann, welchen er über⸗ liſtet und weit hinter ſich zu haben hoffte, auf ſeinen Ferſen zu finden. Liſa war aber in den Künſten und Ränken des indianiſchen Handels zu erfahren, um ſich durch das Verſprechen, ſeiner in dem Ponias⸗Dorfe zu harren, einſchläfern zu laſſen; er hatte ſich im Gegen⸗ theil nicht die geringſte Ruhe gegönnt und jedes Mittel in Bewegung geſetzt, den nebenbuhleriſchen Reiſezug einzuholen; den Mondſchein benutzend, hatte er ſogar einen großen Theil der Nacht die Fahrt fortgeſetzt. Dazu hatten ihn auch theilweiſe ſeine Beſorgniſſe vor den Sioux gedrängt; denn er war auf ein Boot geſtoßen, das wahr⸗ ſcheinlich in der Nacht an unſern Reiſenden vorüberge⸗ kommen war, und auf das jene Wilden gefeuert hatten.
Als Hunt hörte, daß Liſa ſo nahe zur Hand war, ſah er wohl ein, daß jeder fernere Verſuch, ihm auszu⸗ weichen, vergeblich wäre; er machte daher, nachdem er noch einige Meilen weiter gegangen, Halt und erwartete ſeine Ankunft. Nach einer kurzen Weile zeigte ſich Liſa's Boot. Mit ſeinen zwanzig rüſtigen Ruderern bemannt und mit einer Drehbaſſe auf dem Bug bewaffnet, bewegte es ſich ſtolz daher. Die ganze Mannſchaft an Bord belief ſich auf ſechsundzwanzig; unter ihnen war Henry Bre⸗ ckenridge, damals ein junger unternehmender Mann, der


