Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
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andern Seite des Jluſſes und ſahen mit großer Angſt die Schaar der Wilden an dem untern Ende des Bettes ſtets wachſen, ſo daß das Boot einem furchtbaren Angriff blosgeſtellt war ehe ſie ihm Hülfe leiſten konnten. Ihre Angſt wuchs, als ſie Hunt und ſeine Gefährten das Bett herabkommen und furchtlos dem Punkte der Gefahr ſich nähern ſahen; ſie ging aber plötzlich in Staunen über, als ſie das Boot unangefochten dicht an der wilden Horde vorübergleiten und in den breiten Fluß einlenken ſahen.

Den nächſten Augenblick war die ganze Bande der Krieger in Bewegung. Sie liefen das Ufer entlang, bis ſie den Booten gegenüber waren, warfen dann ihre Waf⸗ fen und Büffelüberhänge weg, und ſtürzten ſich in den Fluß, wateten und ſchwammen zu den Booten, umgaben ſie ſchaarenweiſe und bemühten ſich, Jedermann am Bord die Hand zu ſchütteln, denn die Indianer hatten längſt bemerkt, daß dieß bei den weißen Männern ein Zeichen der Freundſchaft ſei, und ſie trieben es in das Extrem.

Alle Unbehaglichkeit war nun verſchwunden. Es ergab ſich, daß die Kriegerſchaar den Arikaras, Mandans und Minatarces angehörte; es waren ihrer dreihundert Krieger und ſie befanden ſich auf einem Streifzug gegen die Sioux. Ihre Kriegsplane wurden für den Augenblick aufgegeben, und ſie beſchloſſen, in das Arikara⸗Dorf zu⸗ rückzukehren, wo ſie von den weißen Männern Waffen und Munition zu erhalten hofften, um im Stande zu ſein, ſich mit Erfolg gegen ihre Feinde zu wenden.