Punkte, welcher den Fluß beherrſchte und ſtellten ſich das Ufer entlang auf, als wenn ſie bereit waren, den weißen Maͤnnern die Weiterfahrt ſtreitig zu machen.
Beim Anblick dieſer furchtbaren Kriegerreihe traten Hunt und ſeine Gefährten zuſammen, um Rath zu halten. Es war offenbar, daß die Nachrichten, welche ihnen zuge⸗ kommen, richtig, und daß die Sioux entſchloſſen waren, ſich ihrer Weiterreiſe durch Gewalt der Waffen zu wider⸗ ſetzen. Ein Verſuch, ihnen auszuweichen und den Fluß entlang die Reiſe fortzuſetzen, war unmöglich, die Gewalt der Strömung in der Mitte des Bettes war zu ungeſtüm, um dort aufwärts zu kommen und die Boote mußten die ÜUfer entlang gehen. Die Ufer waren aber oft hoch und ſenkrecht und boten den Wilden häufig Punkte dar, wo ſie, ungefahrdet und faſt ungeſehen, ihre Geſchoſſe auf die Boote unten ſchleudern und ſich nach Willkür, ohne
eine Verfolgung fürchten zu müſſen, zurückziehen konnten.
Es blieb daher nichts übrig, als zu kämpfen oder umzu⸗ kehren. Die Sioux waren ihnen zwar an Zahl weit über⸗
A
legen; aber ihre eigene Geſellſchaft war ungefähr ſechzig
Mann ſtark; ſie waren alle gut bewaffnet und mit Pulver
und Blei verſehen; überdies hatten ſie außer ihren Büch⸗ ſen und Flinten, eine Drehbaſſe und zwei Haubitzen in den Booten. Wenn es ihnen gelang, dieſe indianiſche Schaar durch einen kräftigen Angriff zu ſchlagen, ſo war es wahrſcheinlich, daß ſie abgeſchreckt würden, ſich wieder in einen bedeutenden Kampf einzulaſſen.
Man ſtimmte daher augenblicklich dafür, zu den Waf⸗


