fen zu greifen, und die Boote ruderten an das Ufer, der feindlichen Macht beinahe gegenüber. Hier wurden alle Gewehre unterſucht und in Ordnung gebracht. Die Dreh⸗ baſſe und die Haubitzen wurden mit Pulver geladen und losgeſchoſſen, um den Wilden durch den Knall zu zeigen, wie furchtbar ſie gerüſtet ſeien. Donnerähnlich hallte er die Ufer des Fluſſes entlang wider und muß die Krieger erſchreckt haben, die nur an den hellen Knall der Büchſen gewöhnt waren. Daſſelbe Geſchütz wurde nun mit ſo vielen Kugeln, als ſie möglicherweiſe zuließen, geladen, worauf der ganze Zug ſich einſchiffte und über den Fluß ruderte.
Die Indianer beobachteten ſie ſchweigend; ihre gemal⸗ ten Geſichter und Körper glänzten in der Sonne und ihre Federn wehten im Winde. Die armen Kanadier ſahen mit kläglichen Blicken auf ſie hin und dann und wann entfuhr ihnen ein ängſtlicher Ausruf.
„Parbleu! Wir ſind da in einer gefährlichen Klemme, Bruder!“ flüſterte wohl Einer der Ruderer ſeinem Neben⸗ manne zu.
„Ja, ja,“ verſetzte der Andere,„wir gehen nicht auf eine Hochzeit, mein Freund!“
Als die, Boote in Büchſenſchußweite kamen, ergriffen die Jäger und andere waffenfähige Perſonen an Bord ihre Waffen und bereiteten ſich zum Kampfe. Als ſie die Gewehre anlegten, entſtand unter den Wilden eine Ver⸗ wirrung. Sie breiteten ihre Büffelbedeckung aus, hoben ſie mit beiden Händen über ihre Köpfe und legten ſie dann vor ſich auf den Boden.


