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meiner Geiſteskräfte gefühlt, welchen ich als das ge⸗ wiſſe Vorzeichen jenes furchtbaren Unglückes betrachte, dem ich mit ſolchem Schrecken entgegen ſehe. Eine ſelt⸗ ſame Idee hat meinen Geiſt lange verfolgt— Swift's gräsliches Schickſal werde das meinige ſein— nicht den gewöhnlichen Wahnſinn fürchte ich ſo ſehr, ſondern etwas Schrecklicheres— gänzliche Verſtandesſchwäche.
„O Herr, denkt euch, wie unglücklich mich ein ſolcher Gedanke machen muß, da ich keinen Freund auf Erden habe, bei dem ich Schutz ſuchen kann; da ich in einer ſo unglücklichen Lage bin— den unanſtändigen Belei⸗ digungen blos gegeben, welche ein ſolches Schauſpiel ſtets erregt. Ich wage es aber nicht, bei dieſem Ge⸗ danken zu verweilen; das Begebniß, das ich ſo ſehr fürchte, auf das ich ſchauernd blicke, würde dadurch nur raſcher herbeigeführt werden. Ich kann jedoch nicht um⸗ hin, aus dem gelegentlichen Benehmen der Leute gegen mich, und aus Nach⸗Betrachtungen über mein Thun zu ſchließen, daß Anzeichen der Krankheit bereits vor⸗ handen ſind.⸗.
Fünf Monate vergingen, aber die von ihr geſchrie⸗ benen und von Obriſt Wildman beſorgten Briefe nach Amerika in Bezug auf ihres Bruders Angelegenheiten blieben unbeantwortet; die Nachforſchungen, welche der Obriſt angeſtellt hatte, waren bis jetzt gleichfalls ver⸗ geblich. Eine duſtere Melancholie und Troſtloſigkeit bemächtigte ſich ihrer. Sie begann, davon zu reden, ſie wolle Newſtead verlaſſen und nach London gehen, in


