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Abbotsford und Newstead-Abtei / von Washington Irving
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Nachſtehendes Sonett hat noch am meiſten Zuſam menhang und ſchildert ihren Gemüthszuſtand vollkom⸗ men: Gut, du entſchwebteſt doch was warſt du mir? Nie hab' ich dich gehört, dich nie geſehn Die Seel' erſehnt' ein Bündniß einſt mit dir! Ein Römer ſang von heitern Himmelshöh'n, Der Seele Wohnort, eh' ſie niederſchwebt; Dich, Byron, kannt' ich einſt in jenen Räumen, Dein Bild umgab mich wie ein früh'res Träumen, und tief es ſtets in meinem Herzen lebt; Der Seele Seel' und meine ganze Welt Mir wollt' ein geiſtig Sein ſich nur entfalten, Bevölkert von der Muſe Glanzgeſtalten. Die Welt iſt deiner Herrſchaft heimgeſtellt Kein Scepter herrſcht' ſo mächtig je in Reichen, Der deiner Leier Allgewalt ſich dürft' vergleichen.

Wenn man alle hier angeführten Umſtände in Erwä⸗ aung zieht, wird es klar, daß dieſe ſtarke Erregung und die ausſchließliche Beſchäftigung des Geiſtes mit einem Gegenſtande auf ein ſo ungemein reizbares Nervenſyſtem nachtheilig wirken und jene Art geiſtiger Verwirrung her⸗ vorbringen mußte, die man Monomanie nennt. Das arme kleine Weſen fühlte ſelbſt das Gefährliche ihres Zuſtan⸗ des und deutet in nachſtehender Stelle aus einem Briefe an Obriſt Wildman, der eines der beklagenwertheſten Gemälde bevorſtebenden Ungl cks darbietet, wie der menſchliche Geiſt es je heraufbeſchwor, darauf hin.

Ich habe lange, ſchreibt ſie, ezu tief den Verfall