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bewunderten den Anſchlag auch ganz entſetzlich; was aber die„Laddies“ angehe, ſo ſeien ſie etwas kitzlich in der Sache und begnügten ſich, unter ihren Armen durchzuſehen.
Da Johnny Bower ſich viel darauf zu gut that, al⸗ les vorzuzeigen, wie es in dem Gedichte vorkömmt, mußte eine Stelle ihn ſehr in Verwirrung bringen. Ei⸗ ner der Geſänge fängt nämlich ſo an:
Willſt du ſchöne Melroſe recht ſehen,
Mußt du beim blaſſen Mondlicht hin gehen;
Denn des hellen Tages heit're Strahlen
Zum Hohn nur mit Gold die grauen Ruinen mah⸗ len u. ſ. w.
Dieſer Anmahnung zufolge wollten ſich viele fromme Pilger der Ruinen nicht mit einer Beſchauung bei dem Tageslichte begnügen und behaupteten, dies ſei al⸗ les nichts, wenn man ſie nicht beim Lichte des Mondes ſähe. Nun ſcheint der Mond unglücklicherweiſe nur ei⸗ nen Theil des Monats und wird, was noch viel un⸗ glücklicher iſt, in Schottland zuweilen ſogar von Wolken und Nebeln verhüllt. Johnny war daher in Noth und Sorgen, wie er ſeine in die Poeſie vernarrten Beſu⸗ cher mit dieſem unerläßlichen Mondſchein verſorgen ſolle. Endlich dachte er 4 einem glücklichen Augenblick einen Stellvertreter des Mondſcheins aus. Dies war ein gro⸗ ßes, doppeltes Talglicht, das er auf das Ende eines Pfahles ſteckte und ſo ſeine Beſucher in dunkeln Näch⸗ ten in den Trümmern der Abtei herumführte; die Sache war ſo ſehr zu ihrer Zufriedenheit, daß er zuletzt be⸗ 2


