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Abbotsford und Newstead-Abtei / von Washington Irving
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und zu meiner Unterhaltung die Eigenthümlichkeiten des

Lorübergegangen, ihre ganze Schärfe hatten, als kämen

Der letztere machte ſich feierlich anheiſchig, ſein Andenken anf dieſe Weiſe zu ehren und Johnny lebte jetzt in der ſtolzen Hoffnung einer poetiſchen Unſterblichkeit.

Ich faud in Johnny Bower einen anſtändig aus⸗ ſehenden kleinen alten Mann in einem blauen Ueberrock und rother Weſte. Er empfing uns mit vielen Kompli⸗ menten und ſchien ſich zu freuen, meinen jungen Beglei⸗ ter zu ſehen, der voller Munterkeit und Muthwille war

alten Mannes an das Licht treten ließ. Johnny war einer der ächteſten und abſonderlichſten Ciceronen. Er zeigte auf alles in der Abtei hin, was Scott in ſeinem Lied des letzten Minſtrelsn geſchildert hatte und widerholte mit breitem ſchottiſchem Accente die Stellen, welche es feierten. 1

So machte er auch, als wir durch die Kreuzgänge gingen, auf die ſchönen in Stein gehauenen Blätter und Blumen aufmerkſam, welche mit der vollendetſten Zart⸗ heit ausgeführt waren und obgleich Jahrhunderte an ihnen

ſie friſch aus der Hand des Steinhauers, wetteifernd,

wie Scott geſagt hat, mit den wirklichen Gegenſtän⸗ den, denen ſie nachgebildet waren:

Kein Gras, kein Blümchen erglänzte hier,

Das nicht im Kreuzgang gehauen zur Zier.

Er zeigte mir unter den Steinhauerarbeiten auch einen

Nonnenkopf von hoher Schönheit, vor welchem, wie er

ſagte, Scott ſtets ſtehen blieb und ihn bewunderte;