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„denn der Schirra*) haht ein wundervohles Aug' für all derlei Dinge.⸗
Ich muß bemerken, daß Scott's Anſehen in der Um⸗ gegend ſich mehr auf ſein Scherif⸗Amt, als darani zu gründen ſchien, daß er Dichter war.
In dem Innern der Abtei führte mich Johnny Bo⸗ wer zu dem wahrhaftigen Steine, auf wechem der wackere William of Deloraine und der Mönch in der denkwür⸗ digen Nacht Platz nahmen, in welcher das Buch des Zauberers dem Grabe entzogen werden ſollte. Ja, Johnny war in der Genauigkeit ſeiner antiquariſchen Unterſuchung noch weiter gegangen als Scott ſelbſt; denn er hatte das wahre Grab des Zauberers entdeckt, deſſen Lage den Dichter in Zweifel gelaſſen hatte. Er rühmte ſich, dieſes durch die Lage des Fenſters der Vor⸗ halle und die Richtung außer Zweifel geſetzt zu haben, in welcher die Mondſtrahlen des Nachts durch das gemalte Glas fielen und den Schatten des rothen Kreuzes auf die Stelle warfen, wie alles in dem Gedichte näher aus⸗ einander geſetzt worden.„Ich zeigte dahs alles dem Schirra,“ ſagte er, und er kohnte nichts ahnders ſahgen, als daß alles ſöhr wahr ſei.«
Ich erfuhr ſpäter, daß Scott an der Einfalt des al⸗ ten Mannes ſeine Freude hatte, ſo wie an ſeinem Eifer, jede Stelle des Gedichtes zu bewahrheiten, als hätte er eine ächte Geſchichte vor ſich; und daß er ſeinen Aus⸗ einanderſetzungen ſtets beipflichtete. Ich füge die Be⸗
*) Schirra, der Scherif, Landrichter.
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