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Ich fühlte mich bald ganz zu Haus und mein Herz ſchlug warm bei dem herzlichen Empfang, der mir zu Theil ward. Ich hatte geglaubt einen bloßen Morgen⸗ beſuch zu machen, fand aber bald, daß man mich nicht ſo leicht wieder weglaſſen würde.—„Ihr müßt nicht glauben, daß unſere Gegend an einem Morgen wie eine Zeitung geleſen werden kann,“ ſagte Scott,„ſie fordert das mehrtägige Studium eines aufmerkſamen Reiſen⸗ den, der einiges Wohlgefallen an dem Plnnder der alten Welt hat. Nach dem Frühſtück ſtattet Ihr der Melroſe Abtei Euern Beſuch ab; ich werde nicht im Stande ſeyn, Euch dahin zu begleiten, da ich einige häusliche Geſchäfte zu beſorgen habe; allein ich werde Euch meinem Sohn Charles anvertrauen, der in allen Dingen ſehr gelehrt iſt, was die alte Ruine und die Gegend, in welcher ſie ſteht, angeht; und er und mein Freund Johnny Bower werden Euch alles ſagen, was man Wahres davon weiß, und noch eine Menge Sachen mehr, die Ihr eben nicht verpflichtet ſeid zu glauben, Ihr müß⸗ tet denn ein eingefleiſchter und an nichts zweifelnder Al⸗ terthümler ſein. Wenn Ihr wieder kommt, werde ich Euch zu einem Spaziergang in der Nachbarſchaft mitnehmen. Morgen wollen wir Yarrow ſehen und übermorgen nach Dryburgh Abtei hinüber fahren, die eine ſchöne alte Ruine und es wohl werth iſt, daß Ihr ſie anſeht.“— Mit einem Worte, ehe Scott mit ſeinem Plane fertig war, fand ich daß mein Beſuch mehrere Tage dauern


