beſcheidene Wohnſitz gewiſſermaßen ſein Daſein verdankte, trat eben in das Leben, ein Theil der Mauern, von Gerüſten umgeben, war bereits bis zur Höhe der Cot⸗ tage emporgeſtiegen und der vordere Hof war von Maſ⸗ ſen gehauerner Steine bedeckt.
Das Geraſſel der Chaiſe hatte die Ruhe des Land⸗ ſitzes geſtört. Heraus ſprang der Wächter des Schloſſes, ein ſchwarzes Windſpiel, ſchwang ſich auf einen der Steinblöcke und hob ein wüthendes Gebell an. Sein Lärmen brachte die ganze Hundsgarniſon heraus:
Den Jungen, Halbgewachſnen, Miſchling, Jagdhund, Und Köter niedrer Race:— ſämmtlich offnen Rachens und laut bellend. Ich muß jedoch mein Citat verbeſſern; kein Köter war in den Hofräumen zu ſehen. Scott war ein zu echter Jagd⸗ freund und hatte eine zu hohe Achtung vor reinem Blute, um einen Miſchling zu dulden.
Nach einer kleinen Weile erſchien der„Herr des Schloſſesn ſelbſt. Ich erkannte ihn ſogleich, da ich Beſchreibungen von ihm geleſen und gehört und die Por⸗
traits geſehen hatte, die von ihm erſchienen waren. Er
war groß und von breitem, mächtigem Körperbaue. Seine Kleidung war einfach und faſt ländlich. Ein alter grü⸗ ner Jagdüberrock mit einer Hundspfeife in dem Knopf⸗ loch, weite braune leinene Beinkleider, ſtarke Schuhe, die an den Knöcheln ſchloſſen und ein weißer Hut, der augenſcheinlich ſchon lange gebraucht worden war. Er hinkte den Sandweg herab und half ſich mit einem ſtar⸗


