Beatte ſchien jetzt begeiſtert; als er die Pferde zum Ab⸗
marſch herbeiführte, hörte ich ihn ein ſehr verkümmertes Indianiſches Liedchen mit näſelnder Stimme ſingen. Alle dieſe vorübergehende Heiterkeit erlag bald unter den Beſchwerden unſeres Marſches, der über eben ſo rauhe Hügelchen und durch ſo verwachſene Gegenden führte, wie geſtern. Wir kamen noch am Morgen in das Thal des Little River, der ſich durch einen breiten Grund von ange⸗ ſchwemmtem Boden hinſchlängelte. Jetzt war er über ſein Ufer getreten und überſchwemmte einen großen Theil des Thals. Es war ſchwer, den Fluß von den breiten Waſſerſchichten, die er gebildet hatte, zu unterſcheiden und eine Furth durch denſelben zu finden; denn er war allgemein tief und ſchlammig und die Ufer ſteil und ge⸗ klüftet. Wir ritten daher unter Beatte's Leitung eine Zeitlang durch dieſe von dem ſich windenden Fluſſe ge⸗ bildeten Kettenglieder, in einem uns ſpurlos ſcheinenden Labyrinth von Moor, Dickicht und ſtehenden Teichen. Manchmal ſchleppten unſre müden Thiere ihre Glie⸗ der mit der größten Mühe vorwärts, da ſie eine große Strecke mit dem Waſſer bis zu dem Steigbügel heran zu kämpfen hatten, während der Boden mit Wurzeln und kriechenden Gewächſen bedeckt war. Manchmal muß⸗ ten wir uns durch wildes Dickicht von Buſchwerk und Weinranken arbeiten, das uns faſt aus den Sätteln riß. Einmal ſank eines der Packpferde in das Moor und ſtürzte zur Seite, ſo daß es nur mit Mühe wieder herausgezogen werden konnte. Wo der Boden nackt oder


