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und Thee, der aus einer Art Goldruthe(solidago L.), die wir auf unſerm ganzen Wege als ein eben ſo ange⸗ nehmes Getränk und wie den Kaffee genoſſen, gemacht wurde. Freilich war unſer Kaffee, der, ſo lange er
dauerte, zu jedem Mahle gegeben wurde, wie dies im Weſten überhaupt Sitte iſt, kein Getränke, deſſen wir uns rühmen konnten. Er wurde in einer Bratpfanne ohne große Sorgfalt geröſtet, mit einem veſten Stein in einem ledernen Sack zerſtoßen und in unſerm erſten und einzigen Küchengeräthe, dem Lagerkeſſel, in Zweig⸗ oder Bachwaſſer gekocht, das in den Prairien die Fär⸗ bung des Bodens annimmt, von dem es ſtets eine reiche Maſſe aufgelöſ'ter und ſich auflöſender Theilchen enthält. Wir hatten wirklich auf dieſer Reiſe die Eigenſchaft der verſchiedenſten Bodenarten gekoſtet und unſer Trinkwaſſer konnte an Mannigfaltigkeit der Farbe, wenn nicht des Geſchmacks, mit den⸗Tincturen einer Apotheke wetteifern. Reines Quellwaſſer iſt, wenigſtens in dieſer Jahreszeit, eine Ueppigkeit auf den Prairien.
Nach dem Nachteſſen ſtellten wir Schildwachen um unſer kleines und zuſammengeſchmolzenes Lager aus, breiteten Felle und Tücher unter den Bäumen aus, die nun faſt alles Laubes beraubt waren, und ſchliefen köſt⸗ lich, bis der Morgen graute.
Der Tag brach herrlich an. Das Lager hallte aber⸗ mals vom Jubel wieder; jeden belebte der Gedanke, bald wieder in dem Fort zu ſein und ſich an Brod und. Gemüſen zu erlaben. Selbſt unſer mürriſcher Diener


