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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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235 und ſchwarze Wölfe, Büffel und wilde Pferde. Auf die letztern machten unſere Meſtizen und Toniſch vergeblich Jagd und vermehrten nur die Erſchlaffung ihrer bereits abgetriebenen Pferde.

In der That werden bei einem ſo hitzigen Wett⸗ rennen nur die ſchwächern und minder flinken Pferde eingefangen, während das Pferd des Jägers zu Grunde zu gehen pflegt.

Der letztere wagt wirklich ein gutes Pferd, um ein ſchlechtes zu fangen. Bei dieſer Gelegenheit gelang es Toniſch, der zu Pferd ein wahrer Teufel war und den Ruf hatte, jedes Pferd, das er ritt, zu Grund zu reiten, den ſtarken Grauen, den er beim Antritt unſerer Reiſe beſtiegen hatte, zu lähmen und faſt ganz unbrauch⸗ bar zu machen.

Nach einem Ritt von wenigen Stunden verließen wir die Prairie und wandten uns öſtlich, einen alten Oſage⸗Kriegspfad, wie ihn Beatte nannte, einſchlagend. Dieſer führte durch einen rauhen, von gebüſchartigem Wald und verſchlungenem Dickicht bedeckten Landſtrich, der von tiefem Geklüft und friſchen Bächen, den Quellen des Little River, durchſchnitten war. Gegen drei Uhr lagerten wir uns in einem kleinen Thal an einigen Teichen wir mochten ſechs Wegſtunden zurückgelegt haben. Wir hatten von unſerm letzten Lager einen Vor⸗ rath von Lebensmitteln mitgebracht und thaten uns güt⸗ lich an geſchmortem Büffelfleiſch, gebratenem Wildpret, Roſtſchnitten oder in Bärenfett geröſteten Mehlküchlein,