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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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von Tag zu Tag, die Prairien möchten von einem der heimkehrenden Oſagen⸗Züge angeſteckt werden und wir eine dürre Wüſte durchziehen müſſen. Kurz, wir waren zu ſpät aufgebrochen oder hätten während des erſten Theils unſeres Ausflugs zu ſehr gezaudert, um den ei⸗ gentlich beabſichtigten Reiſeplan noch in Ausführung brin⸗ gen zu können: ſetzten wir die Reiſe wieder fort, ſo mußten wir fürchten, den größten Theil unſerer Pferde zu ver⸗ lieren und waren, vieler anderer Unbequemlichkeiten nicht zu gedenken, genöthigt, zu Fuß zurückzukehren. Es wurde daher beſchloſſen, nicht weiter vorzudringen, ſondern uns ſüdöſtlich zu wenden und ungeſäumt nach Fort Gibson zurück zu reiſen.

Sobald dieſer Entſchluß gefaßt war, beeilte ſich alles eifrig, ihn in Ausführung zu bringen. Es fehlten jedoch viele Pferde, unter andern die des Kapitäns und des Arztes. Mam war ihnen nachgeeilt, aber der Tag ſtand ſchon hoch und noch hatte man nichts von ihnen gehört. Da unſere Geſellſchaft mittlerweile ganz marſch⸗ fertig war, beſchloß der Kommiſſär, mit ſeinem anfäng⸗ lichen Geleite von einem Lieutenant und 14 Jägern, vor⸗ auszureiſen, dem Kapitän es überlaſſend, nach Belieben mit der übrigen Schaar nachzufolgen. Sonach brachen wir unter der Leitung Beatte's, der auf dieſem Gebiete gejagt hatte und den graden Weg nach der Garniſon kannte, um zehn Uhr auf. Eine Zeitlang zogen wir in ſüdöſtlicher Richtung am Saume der Prairien hin und fahen unterwegs eine Menge Thiere Rehe, weiße