ſie ſich knurrend, wilden, ſchielenden Blicks einige hun⸗ dert Schritte und warteten dort auf unſern Abzug, um wieder an ihr Gelag zu gehen.
Ich füͤhrte Beatte und Antoine zu der Stelle, von der aus der Graf die Thiere allein verfolgt hatte. Es war, als brächte man Hunde auf die Witterung. Sie erkannten augenblicklich den Huf ſeines Pferds inmitten des Getrampels der Büffel und brachen in einem raſchen Schritt auf, mit dem Auge in faſt grader Richtung, et⸗ wa eine Stunde die Spur verfolgend, bis wir ſahen, daß die Heerde ſich getheilt und auf einer Wieſe dahin und dorthin gelaufen war. Die Spur der Hufe des Pferdes ward hier unſicher, führte hin und her und durchkreuzte ſich; unſere Meſtizen waren wie irre geführte Hunde. Während wir alle anhielten und warteten, bis ſie ſich in dem Irrgewinde zurecht fänden, ließ Beatte einen kurzen Indianiſchen Ruf oder vielmehr ein Gekläff hören und deutete auf eine ferne Anhöhe. Als wir genau hinſahen, bemerkten wir einen Reiter auf dem Gipfel.„Es iſt der Graf,“ rief Beatte und flog in vollem Galopp davon; die ganze Geſellſchaft ihm nach. Nach wenigen Augenblicken hielt er ſein Pferd an. Ein zweiter Reiter erſchien auf der Höhe. Dies ändert den Fall weſentlich. Der Graf hatte ſich allein verirrt; nur er war im Lager vermißt worden. War einer dieſer Reiter wirklich der Graf, ſo mußte der andere ein In⸗ dianer ſein. War er ein Indianer, ſo war er gewiß ein Pawnee. Vielleicht waren Beide Indianer,— Spione


