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Einunddreißigſtes Kapitel. Die Jagd nach einem verirrten Gefährten.
Der Morgen brach an und faſt zwei Stunden ver⸗ ſtrichen ohne eine Nachricht vom Grafen. Wir fühlten uns unbehaglich, er möchte, da er keinen Compaß hatte, ſich verirren und in der entgegen geſetzten Richtung fort⸗ eilen. Nachzügler ſind auf dieſe Art oft Tagelang ver⸗ mißt worden; der Graf hatte keine Vorräthe bei ſich, war in der ⸗Wäldlerkunſt⸗ gänzlich unbewandert und konnte in die Hände auflauernder oder herumziehender Wilden fallen.
Sobald unſere Leute daher gefrühſtückt hatten, frag⸗ ten wir, wer freiwillig ausziehen und den Grafen ſuchen helfen wolle. Ein Dutzend Jäger auf den beſten und friſcheſten Pferden und mit Büchſen bewaffnet, waren bald zum Aufbruch bereit; unſere Meſtizen, Antoine und Beatte, legten vielen Eifer an den Tag; ſo auch unſer kleiner halb⸗Franzoſe. Hr. L. und ich ſtellten uns ſonach an die Spitze, um die andern auf den Schauplatz un⸗ ſerer geſtrigen Jagd zu führen, wo der Graf uns ver⸗ laſſen hatte, und wir zogen über die Prairie fort. Nach einem kurzen Ritt waren wir bei den Büffeln, die wir geſtern getödtet. Eine Legion gefräßiger Wölfe ſchmaus⸗ ten bereits an ihnen. Als wir heran kamen, entfernten


