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Regen hatte manche Theile der Prairie, wo der Boden hart war, mit einer dünnen Waſeerſchichte bedeckt, durch welche das Pferd hinplatſchen mußte. An andern Orten waren zahlloſe flache Höhlen, die 8 bis 10 Fuß im Durchmeſſer hatten und von Büffeln herrührten, die im Sand und Koth wie die Schweine wühlen. Da dieſe mit Waſſer angefüllt waren, glichen ſie Spiegeln, ſo daß das Pferd ſtets über ſie ſpringen oder zur Seite ausweichen mußte. Auch hatten wir einen rauhen, ſehr aufgeriſſenen Theil der Prairie erreicht; der Büffel, dem es an das Leben ging, war nicht wähleriſch, welchen Weg er nehmen ſollte, ſondern ſtürzte blind in unge⸗ heure Schluchten nieder, wo man an dem Rande hin einen ſicherern Abweg ſuchen mußte. Endlich kamen wir an eine tiefe, von einem Winterbach zerriſſene Kluft, die ſich über die ganze Prairie hinzog, von zerborſtenen Felſen bedeckt war und eine lange Thalſchlucht, begrenzt von ſteilen zerbröckelnden Klippen, die aus Stein und Thon beſtehen, bildete. Eine ſolche Steile ſtürzte der Büffel nieder, halb fallend, halb ſpringend und trabte dann in der Tiefe fort, während ich, jede fernere Ver⸗ folgung für nutzlos erachtend, ſtill hielt und ihm von dem Rand der Klippe ruhig nachſah, bis er in den Windungen der Schlucht verſchwand.
Mir blieb jetzt nichts übrig als mein Pferd zu wenden und meinen Gefährten aufzuſuchen. Dies war anfangs nicht leicht. Der Jagdeifer hatte mich zu einem langen unbehutſamen Galopp verleitet; ich ſah mich jetzt


