zu Geſicht. Er zeigte ſich als einen breiten und reißen⸗ den Strom, der ein Ufer von ſchönem Sand, mit Weihen und Baumwollenſtauden überwachſen, beſpülte. Jenſeits des Ufers ſtreifte das Auge über eine ſchöne flache Gegend, wo blumige Ebenen und ſanfte Höhen wechſelten und Buſchwerk, Baumgruppen und lange Waldſtrecken wechſelnd eintraten; das Ganze trug den Charakter vollſtändiger und ſogar geſchmückter Kultur, ſtatt drr natürlichen Wildniß. Nicht weit von dem Strome, auf einer offenen Anhöhe, kamen wir an den neuerdings erſt verlaſſenen Lagerplatz einer Oſage⸗Krie⸗ gerſchaar vorbei. Die Geſtelle der Zelte oder Wigwams, aus Stangen, Bogenförmig in die Erde geſteckt, be⸗ ſtehend, waren noch da; dieſe werden mit Zweigen und Aeſten durchflochten und mit Baumrinde und Häͤuten bedeckt.
Aus der Geſtalt und Anordnung der Wigwams können die, welche mit den Indianiſchen Sitten bekannt ſind, den Stamm angeben und ſagen, ob er auf einen Jagd⸗ oder Kriegszug begriffen iſt. Beatte zeigte uns in dem Lager⸗Skelet vor uns, das Wigwam, in welchem die Häupter ihre Berathungen um das Rathsfeuer gepflogen hatten, ſo wie einen offenen, ſehr belretenen Platz, auf welchem der große Kriegstanz aufgeführt worden war.
Als wir, unſere Reiſe fortſetzend, durch einen Wald kamen, trafen wir einen Herrnloſen halbverhun⸗ zerten Hund, der mit entzündeten Augen und wirrem


