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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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untereinander begriffen und ſie könnten auf einen Krie⸗ gerzug der letztern ſtoßen, die wildes Volk wären; überdies würden ihre geringe Anzahl und ihre werth⸗ vollen Pferde für einige der zerſtreuten Schaaren der Oſagen, welche um die Grenzen ſtreiften, eine große Verſuchung abgeben, ihre Pferde während der Nacht zu rauben und ſie hulflos, zu Fuß, inmitten der Prai⸗ rien zu laſſen.

Nichts jedoch konnte die romantiſche Glut des Grafen nach einem Büffel⸗Jagdzug mit den Oſagen mäßigen und ſeinen Waidmannseifer ſchier der Gedanke an Gefahren nur noch zu reizen. Sein Reiſegefährte, in beſonneneren Jahren und ruhigern Blutes, war von der Unbeſonnenheit des Unternehmens überzeugt, aber er hatte keine Gewalt über den ungeſtümmen Geiſt ſeines jungen Freundes und war zu bieder, um ihn ſeinen gefahrvollen Plan allein verfolgen zu laſſen. Wir ſahen ſie daher, zu unſerm großen Leidweſen, den Schutz unſeres Geleites verlaſſen und ihren ahentheuerlichen Zug antreten. Die alten Jäger unſerer Geſellſchaft ſchüttelten die Köpfe und unſer Meſtize, Beatte, pro⸗ phezeihte ihnen alle Arten von Ungemach; meine einzige Hoffnung war, ſie würden bald auf Verlegenheiten genug ſtoßen, um den Ungeſtüm des jungen Grafen abzukühlen

und ihn zu bewegen, wieder zu uns zu kommen. Mit

dieſem Gedanken reisten wir langſam weiter und mach⸗

ten Mittags einen ziemlich langen Halt. Nachdem wir

uns wieder in Bewegung geſetzt, kam uns der Arkanſas