Sechstes Kapitel.
Spur der Oſage⸗Jäger.— Abreiſe des Grafen und ſeiner Geſellſchaft.— Das verlaſſene Kriegslager.— Einherrnloſer Hund.— Das Lager.
Im Laufe des Morgens wurde die Spur, welcher wir folgten, von einer andern durchſchnitten, welche ſich von dem Walde weſtlich, in grader Richtung gegen den Arkanſasfluß, wendete. Beatte, unſer Meſtize, unter⸗ ſuchte ſie einen Augenblick und erklärte, es ſey der Pfad, auf dem die Oſagen auf ihrem Weg zu dem Jagdgebiete über den Fluß gegangen wären.
Der junge Graf und ſein Gefäbrte machten ſonach hier Halt und ſchickten ſich an, von uns Abſchied zu nehmen. Die erfahrenſten Grenzmänner in unſerm Gefolge wieſen auf die Gefahren eines ſolchen Unter⸗ nehmens hin. Sie ſeien, hieß es, im Begriff ſich vereinzelt in die Oede der Steppen zu wagen, ohne andern Führer, Wache oder Diener, als einen jungen unkundigen Meſtizen und einen noch jüngern Indianer. Sie ſeien mit einem Packpferde und zwei Leitpferden beläſtigt, mit welchen ſie ſich durch verwachſene Wal⸗ dungen, durch Flüße und Moräſte einen Weg ſuchen müßten. Die Oſagen und Pawnees ſeien im Kriege


