Wir bemühten uns, den alten Bewohner der Prairien
zu beruhigen, indem wir ihm ſagten, ſein Pferd könne ſich in die umliegenden Wälder verlaufen haben; er hatte aber den Hang der Grenzer, den Indianern alles zur Laſt zu legen, und nichts konnte ihn davon abbringen, mit Feuer und Schwerdt in das Moor dringen zu wollen.
Nachdem wir einige Meilen weiter geritten waren, verloren wir die Spur der Jägerkompagnie und wurden durch eine Menge von Pferden, welche von den Indianern und Anſiedlern herrührten, irre gemacht. Als wir endlich an ein von einem weißen Mann bewohntes Blockhaus, das letzte auf der Grenze, kamen, erfuhren wir, daß, wir von der Richtung des Weges abgekommen waren. Er führte uns eine Strecke zurück und brachte uns wieder auf die rechte Spur; dieſer folgten wir nun, ſagten der Grenze das letzte Lebewohl und traten in die weite Oede ein.
Die Spur lief wie ein einzelner Fußpfad, uber Hügel und Thäler, durch Buſch und Hecken, durch verwachſenes Dickicht und offene Prairien fort. Bei dem Durchſchneiden der Wildniß pflegten Reiſende gewöhnlich, ſowohl zu Pferd wie zu Fuß, wie die Indianer, in einer langen Linie ſich zu folgen, ſo daß die Anführer denen, welche folgen, den Weg bahnen und ihre Mühe und Arbeit erleichtern. Auf dieſe Weiſe bleibt die Zahl der Reiſenden ungewiß, indem das Ganze nur eine ſtark betretene ſchmale Spur läßt und den Weg bezeich⸗ net, den man genommen.


