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geformt. Sie haben eine Zigeuner⸗Liebhaberei an hellen Farben und buntem Schmuckwerk und nehmen ſich aus der Ferne von den Prairien glänzend und phantaſtiſch aus. Der eine hatte ein Scharlachtuch um ſeinen Kopf gebunden mit einem ſchwarzen Federbuſch, wie ein Hah⸗ nenſchweif drauf; der andere ein weißes Tuch mit rothen Federn, während ein dritter, der keine Federn hatte, einen glänzenden Sumachbüſchel in ſeinen Turban ge⸗ ſteckt hatte.
An dem Saum der Wildniß hielten wir an, um an einem Blockhaus, das einem weißen Anſiedler oder Squatter angehörte, nach dem Wege zu fragen; er war ein großer, rauhknochiger alter Burſche, mit rothem Haar und einem dünnen, durchſichtigen Geſicht, der die einge⸗ wurzelte Gewohnheit hatte, mit dem einen Auge zu blin⸗ zeln, als wenn alles, was er vorbrachte, von der größ⸗ ten Wichtigkeit wäre. Er war in einem ungemeſſenen Zorn. Eines ſeiner Pferde fehlte; er ſchwor, es ſei in der Nacht von einer herumſtreifenden Schaar Oſagen, die in einem benachbarten Moor gelagert waren, geſtohlen worden. Aber er würde Genugthuung erhalten, er wollte an den Schurken ein Beiſpiel geben! Demzufolge hatte er von der Wand ſeine Büchſe, dieſe ſtete Erzwingerin von Recht und Unrecht auf der Grenze, herabgenommen, ſein Roß geſattelt und war im Begriff, einen Ritt in das Moor zu machen, während ein anderer Sauatter, die Büchſe in der Hand, fertig da ſtand, um ihn zu be⸗ gleiten.


