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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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ein paar Mantelſäcke, die keineswegs uberfüllt wurden; dieſe und ein Ueberrock wurden auf das Pferd geſchnallt, das er ritt. Das übrige Gepäck kam auf Packpferde. Jeder hatte ein Bärenfell und einige Tuͤcher für das Bett; auch fehlte es nicht an einem Zelte, um uns zu ſchützen, wenn einer krank oder das Wetter ſchlecht würde. Dann ſorgten wir für einen ziemlichen Vor⸗ rath von feinem Mehl, von Kaffee und Zucker, und für geſalzenes Schweinenfleiſch für den Fall der Noth, da wir in Hinſicht des Lebensunterhaltes hauptſächlich auf die Jagd verwieſen waren.

Der Theil unſerer Pferde, die durch die letzte Reiſe nicht zu abgemüdet waren, nahmen wir als Packpferde und als Aushülfe mit uns; da wir aber eine lange und beſchwerliche Reiſe antraten, wo dann und wann gejagt werden ſollte, und wo, im Falle eines Zuſammentreffens mit feindlich geſinnten Wilden die Sicherheit des Reiters von der Güte ſeines Pferdes abhängen konnte, ſorgten wir, daß wir gut beritten waren. Ich verſchaffte mir ein ſtarkes, ſilbergraues Thier, das etwas rauher Natur, aber tüchtig und kräftig war; ein gutes Pferdchen, das ich bisher geritten und das jetzt etwas abgetrieben war, behielt ich und ließ es mit den Packpferden gehen, um es nur im Fall der Noth zu brauchen.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, ver⸗ ließen wir am 10. October 1832 das Fort Gibſon, über⸗ Irving's Reiſe. 2