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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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lang durch eine wilde Gegend führte, ehe wir uns mit der Schützenkompagnie vereinigen konnten, wurde uns ein Geleite von fünfzehn berittenen Jägern, unter dem Befehle eines Lieutenants, beigegeben. Wir meldeten dem jungen Grafen und Hrn. L. in der Oſage⸗Agentſchaft unſern neuen Plan und unſere

Ausſichten, und luden ſie ein, uns zu begleiten. Der

Graf wollte jedoch nicht auf die Freuden verzichten, die er ſich von dem Eintreten in ein durchaus wildes Leben verſprochen hatte. Er erwiederte uns, er wolle ſich zu uns halten, bis wir den Oſage⸗Fägern auf die Spur gekommen, dann aber ſey es ſein feſter Entſchluß, ſich in die Wildniß zu begeben und jenen zu folgen; ſein treuer Mentor war ein zu ergebener Freund, um ihn zu verlaſſen, obgleich er über die Tollheit des Planes ſeufzte. Der nächſte Morgen war zu einem allgemeinen Zuſammentreffen unſerer Geſellſchaft und des Geleites in der Agentſchaft beſtimmt. Wir richteten nun alles zu einer ſchnellen Abreiſe her. Unſer Gepäck war bisher auf einem leichten Wagen fortgebracht worden; jetzt ſollten wir aber unſern Weg durch ein unbeſuchtes Land uns bahnen, das von Flüſſen, Schluchten und Buſch⸗ werk durchſchnitten war und wo ein Fuhrwerk dieſer Art in jeder Hinſicht nur hinderlich ſein konnte. Wir mußten zu Pferd, in der Jägerweiſe, und mit ſo wenig Beläſtigung, als nur immer möglich, reiſen. Unſer Gepäck erfuhr daher eine ſehr ſtrenge Nuſterung und

Reduction. Jeder brachte ſeine knappe Garderobe in 3

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