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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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Aufenthalt des Grafen nur vorübergehend war. Mit den Aufſchneidereien des kleinen Prahlers hatte es daher plötzlich ein Ende. Er ſprach mit dem jungen Grafen kein Wort mehr von Indianern, Büffeln und wilden Pferden, ſondern ſchloß ſich ſchweigend dem Gefolge des Commiſſairs an und ſchlenderte ſtill hinter uns drein zu dem Fort. Als wir hier anlangten, bot ſich die Möglichkeit zu einem Kreuzzug auf die Prairien von neuem dar. Wir erfuhren, daß eine Kompagnie beritte⸗ ner Grenzjäger, oder Schützen, erſt drei Tage vorher abgegangen war, um das ausgedehnte Gebiet zwiſchen dem Arkanſas und Red River, einſchließlich eines Theils des Pawnee Jagdgebiets, wohin bis jetzt noch keine Geſellſchaft weißer Männer vorgedrungen war, zu durchſtreifen. So bot ſich alſo eine Gelegenheit, dieſe gefährlichen und anziehenden Gegenden unter dem Schutze eines ſtarken Geleites zu bereiſen und dieſen Schutz auch anſprechen zu dürfen, denn der Commiſſair konnte, kraft ſeines Amtes, die Dienſte dieſes neu errichteten Schützenkorps in Anſpruch nehmen, und eben das Gebiet, welches ſie durchſtreifen ſollten, war zu Niederlaſſungen für einige der wandernden Stämme beſtimmt.

Unſer Entſchluß war ſchnell gefaßt und in Aus⸗ führung gebracht. Der Kommandant des Fort Gibſon ſchickte ein paar Creek Indianer als Boten fort, die Schützen einzuholen und ihnen aufzutragen, zu warten, bis der Commiſſair und ſeine Geſellſchaft zu ihnen ſtoßen könnten. Da unſer Weg drei oder vier Tage