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Humoristische Geschichte von New-York : von Anbeginn der Welt bis zur Endschaft der holländischen Dynastie ; in sieben Büchern / von Dietrich Knickerbocker
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weiſe von ihnen jemand ſeine Hülfe anſprach, ſo konnte man ihn nie dahin bringen, die Pflichten der Gaſtfreund⸗ ſchaft zu erfüllen. Ja, wenn durch Zufall ein herumrei⸗ ſender Kaufmann vom Oſten an ſeiner Hausthüre mit einer Ladung von zinnerner oder hölzerner Waare hielt, fuhr der lebhafte Peter wie ein Rieſe aus ſeinem Schloß und machte ein ſo höllenmäßiges Geklapper unter dem Geſchirr, daß der Verkäufer ſogleich die Flucht ergriff. Seine Uniform, durch die Bürſte fadenſcheinig, war mit Sorgfalt in dem koſtbaren Schlafzimmer aufgehängt und wurde jeden erſten Tag im Monat geluftet; ſein dreieckiger Hut und ſein betrautes Schwerd hingen in grimmiger Ruhe über dem Kamingeſimſe des Wohnzim⸗ mers und bildeten Fuß und Stütze eines vollſtändigen Portraits des Admirals Van Tronp. In ſeinen häus⸗ lichen Einrichtungen hielt er ſtrenge Ordnung und ein wohlorganiſirtes tyranniſches Regiment; wenn aber auch ſein Wille immer als höchſtes Geſetz galt, ſo war doch das Wohl ſeiner Unterthanen das einzige Ziel ſeiner Wuͤn⸗ ſche. Er ſorgte nicht allein für ihren unmittelbaren leib⸗ lichen Vortheil, ſondern auch für ihr geiſtiges und ewi⸗ ges Wohl, denn er gab ihnen eine Menge guter NRath⸗ ſchläge und es konnte ſich Niemand beklagen, daß er karg ſey in heilſamen Strafen, wenn es der Anlaß erforderte. Die guten alten holländiſchen Feſtlichkeiten, dieſe pe⸗ riodiſchen Zeichen eines überfließenden Herzens und dank⸗

baren Gemüths, die bei meinen Mitbürgern ganz in Ver⸗

fall gerathen, blieben in dem Haushalt des Gouverneurs

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