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Humoristische Geschichte von New-York : von Anbeginn der Welt bis zur Endschaft der holländischen Dynastie ; in sieben Büchern / von Dietrich Knickerbocker
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Stadt wieder beſuchte im Gegentheil, er ließ ſich ſeinen großen Lehnſeſſel immer mit dem Rücken gegen die Fenſter nach derſelben ſtellen, bis vor dieſen Fenſtern ein dickes Gebüſch von Bäumen aufwuchs, die er mit eigner Hand gepflanzt hatte, ein Schirm, der ihm alle Ausſicht

venahm. Er ſpottete immer über die unnatürlichen Neue⸗

rungen und Verbeſſerungen, welche die Eroberer einführ⸗ ten er verbot ſeiner Familie auch nur ein einziges Wort von dieſer verhaßten Sprache zu ſprechen, welches man gern erfüllte, da Niemand im Hauſe eine andere Syrache als Holländiſch reden konnte er ließ ſogar eine ſchöne Allee vor ſeinem Hauſe niederhauen, weil ſie aus engliſchen Kirſchbäumen beſtand. 3

Dieſelbe unermüdliche Wachſamkeit, welche ſeine Re⸗ gierung ausgezeichnet hatte, gab ſich auch hier, zwar kräftig, doch in etwas engern Gränzen kund. Er pa⸗ troullirte in unabläſſiger Bewegung rings um die kleinen Gränzen ſeines Landguts, trieb jeden Angriff mit uner⸗ ſchrockener Schnelligkeit zurück, beſtrafte jede landſtreiche⸗ riſche Plünderung ſeines Obſtgartens oder ſeiner Felder

mit unbengſamer Strenge und führte jede umher laufen⸗

de Kuh oder Sau im Triumph in den Pfandſtall. Aber dem armen Nachbar, dem verlaſſenen Reiſenden oder dem müden Wanderer war ſeine Thüre ſtets geöffnet, und an ſeinem geräumigen Herd, dem Sinnbilde ſeines eigenen warmen, edlen Herzens, fand ſich immer ein Plätzchen zu ſeiner Aufnahme und Erquickung. Eine Ausnahme zwar machten die Engländer oder Yankees; wenn unglücklicher⸗