Teil eines Werkes 
10.-12. Bdchen (1829)
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der Gedanke, daß Afrika umſchifft werden koͤnne, bei den Phoͤniziern und Egyptern ſchon viel aͤlter geweſen ſeyn, weil ſonſt jener poſitive Befehl der Rückkehr durch die Meerenge nicht gegeben worden waͤre. Auf jeden Fall wird alſo das von Herodot erzählte Fartum den bisherigen Glau⸗ ben nicht verlieren, und ſo erklaͤrt naͤchſt Gatterer auch Heeren(Ideen 2, Th. 1. Abth. Eing.) daß Afrika, zu⸗ folge dieſes auf eine ſeltne Weiſe beglaubigten Zeugniſſes im hohen Alterthum umſchifft wurde. Noch ein fruͤheres beruͤhmtes Factum aus der alten Welt hat Irving hier unberuührt gelaſſen, die ſalomoniſchen Fahrten nach den ſuͤdlichen Meeren und in den fernen Oſten. In 2 Chron. 9, v. 21 heißt es bei Erzäͤhlung der königlichen Pracht:Denn die Schiffe des Koͤnigs fuhren von Tarſis(Larteſſus, wo jetzt Cadix liegt, Plin,) mit den Knechten Hiram, und kamen in drei Jahren ein⸗ mal, und brachten Gold, Silber, Elfenbein, affen und Pfauen (tukijim). Dieſes letzte Wort worauf die alten Ausleger und Ueberſetzer uͤbereinkommen,(obwohl es auch Papagaien ec. heißen koͤnnte) deutet ſehr beſtimmt auf das ferne Aſien, und zur Beſtaͤtigung dient noch, daß der Pfau im Mala⸗ bariſchen Togei heißt(Geſenius hebr. Lex.). In drei Jah⸗ ren aber um Afrika herum nach Indien und zuruͤckzukom⸗ men, wenn auch durchs rothe Meer, war wohl ſchwer moͤg⸗ lich. Michaelis bemerkt bei der Schifffahrt Salomos in ſei⸗ nem moſaiſchen Recht(1. Th. S. 230) Folgendes: Ich kann hier die Gruͤnde nicht anfuͤhren, warum ich ſo denke, (etwas davon im spicilegio geographiae Hebr. exterae