zuletzt an ein unbekanntes Land, wo er und ſeine Beglei⸗ ter von den Einwohnern gefeſſelt wurden. Dieſe Einwoh⸗ ner ſprachen eine unbekannte Sprache, welche Aehnlichkeit mit der iriſchen zu haben ſchien. Ein alter anſehnlicher Mann, den alle Einwohner mit Ehrfurcht empfingen, be⸗ freite ſie. Er ſprach mit den Islaͤndern in der nordiſchen Sprache, fragte nach Thurida, der Schweſter des auf Is⸗ land maͤchtigen Snorre Gode, und ſandte ihr einen goldnen Ring und ein Schwerd fuͤr ihren Sohn. Seinen Namen wollte er nicht ſagen und verbot ſeinen Landsleuten, ihn aufzuſuchen, weil die Einwohner treulos und grauſam waͤ⸗ ren und die Kuͤſte Mangel an Haͤfen haͤtte. Gudleif brachte die Geſchenke nach Hauſe und man ſchloß in Island, daß dieſer Mann Bjoͤrn Breidvikingakappe ſeyn muͤſſe, ein be⸗ rühmter Dichter, der Thurida liebte, deßwegen von ihrem Bruder und ihrem Manne verfolgt wurde und 998 Island verlaſſen hatte. Dieſer Bjoͤrn hatte vorher den ſchwediſchen Prinzen Styrbjoͤrn anf ſeinen Kriegszuͤgen begleitet und erſt nach des Prinzen Tod ſeinen Dienſt verlaſſen.“
Seite 128 ff. Umſchiffung von Afrika bei den Alten. Irving hat bei dieſer Unterſuchung die be⸗ ruͤhmte von Herodot(4. Buch, 42. Kap.) erzaͤhlte Um⸗ ſchiffng von Afrika uͤbergangen, die hier nachgetragen wer⸗ den muß.„Als der aͤgyptiſche Koͤnig Nekos(ein Zeitge⸗ noſſe Nebukadnezars) ſein Vorhaben, den Nil mit dem arabiſchen Meerbuſen durch einen Kanal zu verbinden, nicht weiter verfolgte, ſandte er Phoͤnizier zu Schiff aus, mit dem Befehl, daß ſie auf ihrer Heimfahrt durch die Saͤulen


