Teil eines Werkes 
10.-12. Bdchen (1829)
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ren ein. Uobrigens bildete ſich keine elgentliche Verbindung mit dieſem Lande. Doch wurde es 1121 von einem groͤn⸗ laͤndiſchen Biſchof beſucht;*) ohne Zwetfel aber iſt es ein Theil der Kuͤſte von Nordamerika, welcher in dieſen alten islaͤndiſchen Nachrichten 500 Jahre vor Columbus erſcheint. Die Eyrbyggiaſaga(c. 64.) erzaͤhlt, daß ein Gudleif Gun⸗ laugſon gegen das Ende von Olof des Heiligen Regierung auf einer Seereiſe weſtlich von Irland vom Sturme weit in's Meer nach Suͤdweſten getrieben worden ſey. Er kam

*)Torfaeus Vinlandia antiqua, p. 71. An der Mün⸗ dung des St. Lorenzfluſſes in Nordamerika iſt auf der ſüdlichen Seite eine Landſtrecke, die Gaspé heißt(oder Gasſpeſie) und die vormals von einem indianiſchen Stamm bewohnt wurde, der die Sonne anbetete und durch gebildetere Sitten ſich auszeichnete. Ein Theil dieſes Stammes verehrte vor der Ankunft der Miſſio⸗ näre das Kreus, und bewahrte eine mündliche Ueber⸗ lieferung von einem ehrwürdigen Manne, der einſt dieß heilige Zeichen zu ihnen gebracht und dadurch ihr Land von einer anſteckenden Krankheit befreit haben ſoft. Man iſt verſucht, in dieſem Lande das alte Vinland und in dem Apoſtel den grönländiſchen Biſchof zu erkennen. Maltebrun neueſtes Gemälde von Amerika, aus dem Franz. Leipz. 1819, S. 145. Die Mittelzahl von der verſuchten Erklärung der ſchwiexrigen Stelle über die Länge des kürzeſten Tages in Vinland, in der Heims⸗ kringla, ſetzt den kürzeſten Tag auf 8 Stunden(Torfaei Vinl. ant, gegen das Ende.) Dieſe Lage unter dem 490 ſtimmr mit der erwähnten amerikaniſchen Gegend überein. Sie wird als fruchtbar beſchrieben, und die Seenebel, denen ſie(wie bemerkt wird) ausgeſetzt iſt, müſſen die Winter milder machen.