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Juana, welche ſich mit Don Luis de Cuera verband, und Iſabella, welche ſich mit Don Giorge von Portugal, Graf von Gelves vermäaͤhlte. Er hatte auch einen natuͤrlichen Sohn Namens Chriſtoval.*)
Nach dem Tode Don Diego's wollte ſeine hochherzige
Gemahlin, die Vicekoͤnigin, welche er mit einer Anzahl kleiner Kinder zuruͤckließ, ihre Familtenrechte aufrecht er⸗ halten und geltend zu machen. Da ſie nicht anders glaubte, als daß ſie nach den dem Chriſtoph Columbus verwilligten Privilegien einen gerechten Anſpruch auf die Statthalter⸗ ſchaft der Provinz Veragua haͤtten, weil ſie von ihm ent⸗ deckt worden, ſo verlangte ſie von der koͤniglichen Audienz von Hispaniola die Erlaubniß, zu rekrutiren und eine Ar⸗ mada auszuruͤſten, um das Land zu coloniſtren. Die Au⸗ dienz verweigerte es und ſandte einen Bericht uͤber das Anſinnen an den Kaiſer ab. Er erwiederte, die Vicekoͤnigin ſolle nichts unternehmen, bis die Gerechtigkeit ihres An⸗ ſpruches ausgemittelt ſey; indem, wiewohl er zu verſchiednen
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*) Memorial ajustado sobre el Estado de Veragua.
Charlevoix erwähnt eines anderen Sohnes, Namens
Diego, und nennt eine der Töchter Philippine. Spo⸗ torno ſagt, ſeine Tochter Maria habe den Schleier ge⸗ nommen; er verwechſelte ſie aber mit einer Nichte. Dieſes ſind unbedeutende Irrthümer, welche nur an⸗ geführt werden, um dem Vorwurf der ungenauigkeit zu entgehen. Die hiee von den Nachkommen des Co⸗ lumbus mitgetheilte Nachricht ſtimmt mit dem Stamm⸗ baum der Jamilie überein, welcher in einem großen Proceß wegen der Güter dem Gerichtshof von Indien vorgelegt wurde,


