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am 21. Februar 1526 in einer Sanfte, nachdem er die Beichte und das heilige Abendmahl genommen, und kam an demſelben Tag ungefaͤhr ſechs Stunden weit, nach Montalban, bier verſtaͤrkte ſich ſeine Krankheit in ſolchem Grade, daß er ſein Ende herannahen ſah. Er bheſchaͤftigte ſich am folgenden Tage mit dem Ordnen ſeiner Gewiſſens⸗
angelegenheiten und ſtarb am 23. Februar, wenig uͤber
50 Jahre alt, indem ſein fruͤhzeitiger Tod durch die aus⸗ geſtandenen Bekuͤmmerniſſe und Unruhen beſchleunigt wurde.
„Er hatte ſich abgequaͤlt,, ſagt Herrara,„ſeine An⸗ ſpruͤche zu verfolgen und ſich gegen die Verlaͤumdungen ſeiner Neider zu vertheidigen, die mit vielen Liſten und Kunſtgriffen den Ruhm des Vaters und die Tugend des Sohnes zu verdunkeln ſtrebten.“*)
Wir haben geſehen, wie die Entdeckung der neuen Welt den Reſt der Tage des Columbus in ein Gewebe von Ungluͤck, Erduldungen und Betruͤbniſſen verwandelte, und wie die Eiferſucht und Feindſchaft, welche er erweckt hatte, ſeinem Sohn zum Erbtheil wurden. Es bleibt nun noch uͤbrig, in der Kuͤrze zu zeigen, inwieweit die Abſichten der Fortdauer, des Reichthums und der Ehre ſeiner Fa⸗ milie in Erfuͤllung gingen.
Bei dem Hinſcheiden Don Diego's befand ſich ſeine Ge⸗ mahlin und Familie in San Domingo. Er hinterließ zwei Soͤhne, Luis und Chriſtoval, und drei Toͤchter„ Maria, die ſich ſpaͤter mit Don Sancho de Cordova verheirathete,
*) Herrera decad. 3, I. VIII, c. 15.


