Teil eines Werkes 
10.-12. Bdchen (1829)
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Don Diego verſtand dies als eine peremtoriſche Zu⸗ ruͤckberufung, und gehorchte. Bei ſeiner Ankunft in Spa⸗ nien erſchien er ſogleich vor dem Hofe zu Vittoria, mit dem freien und furchtloſen Geiſte eines gradſinnigen Man⸗ nes, und fuͤhrte ſeine Sache ſo gut, daß der Koͤnig und der Rath ſeine Unſchuld in allen Punkten der Anklage an⸗ erkannten. Er uͤberzeugte ſie noch aut⸗rdem von der Treue, mit welcher er ſi ch ſeiner Pflichten entledigt, von ſeinem Eifer fuͤr das offentliche Beſte und den Ruhm der Krone, und daß alle Anklagen gegen ihn von der Eiferſucht und Feindſchaft Paſſamonte's und anderer koͤniglichen Beamten

in den Colonien herruͤhrten, welche jede hoͤhere Autoritaͤt

auf der Inſel, die ſie im Zaum halte, haßten.

Nachdem Don Diego ſeine Unſchuld voͤllig erwieſen und die Verlaͤumdungen ſeiner Feinde bloßgeſtellt hatte, hegte er das Vertrauen, daß er bald Gerechtigkeit in allen ſei⸗

nen Anſpruͤchen erfahren werde. Da dieſe jedoch einen An⸗

theil an dem Gewinn großer und ſehr eintraͤglicher Pro⸗ vinzen in ſich ſchloſſen, erfuhr er den Aufſchub und die Schwierigkeiten, welche ſolche Bitten zu erfahren pflegen; denn die Gerechtigkeit wird nur dann gern gewaͤhrt, wenn ſie nichts koſtet. Seine dringenden Sollicitationen erwirk⸗ ten endlich einen Befehl vom Kaiſer, daß eine Commiſſion niedergeſetzt werde, die aus dem Erzkanzler, Pater Loyaſa,

Beichtvater des Kaiſers und Praͤſidenten des koͤniglichen

Gerichtshofes von Indien und aus einer Anzahl anderer

ausgezeichneten Perſonen beſtehen ſollte. Sie haͤtten in die

verſchiedenen zwiſchen dem Admiral und dem Fiscus ſtrei⸗