Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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In derſelben lebhaften und ungekuͤnſtelten Art und Weiſe ſpricht er ſeine Empfindungen bei verſchiedenen Gelegenheiten aus, von den Affeeten der Freude oder des Schmerzes, des Entzuͤckens oder des Unwillens leicht erregt. Wenn ihn Undankbarkeit und Gewalt niedriger Menſchen draͤngend umgaben, ließ er oft in der Einſamkeit ſeiner Kajuͤte ſeinem Srame frelen Lauf und erleichterte ſein gedruͤcktes Herz mit

Seufzen und Stoͤhnen. Wie er in Ketten nach Spanien zuruͤckkehrte und bei Iſabellen erſchien, war er, ſtatt den ſtolzen Sinn zu behaupten, welchen er bis dahin allen Be⸗ leidigungen entgegengeſetzt hatte, von Schmerz und Weh⸗ muth uͤoer ihre Mitgefuͤhl ſo ergriffen, daß er in Schluchzen und Thraͤnen ausbrach.

Er war aͤußerſt fromm und andaͤchtig: die Religlon miſchte ſich bei ihm in alle Verkettzungen der Gedanken und Handlungen, und leuchtet aus ſeinen geheimſten und abſichts⸗ loſeſten ſchriftlichen Aufſaͤtzen hervor. Wenn er irgend ein⸗ große Entdeckung machte, feierte er ſie mit frommem Dank gegen Gott. Die Stimme des Gebets und Preisgeſang erhob ſich von ſeinen Schiffen, als ſie die neue Welt zuerſt erblickten, und ſeine erſte Handluns, als er landete, war, ſich auf die Erde zu werfen und Gott Dank zu ſagen. Jeden Abend wurde das Salve Regina und andre Vesper⸗

hymnen von ſeiner Mannſchaft geſungen, und in den ſchoͤuen Hainen, welche die wilden Kuͤſten jener heidniſchen Laͤnder begraͤnzten, wurden Meſſen geleſen. Die Religion, auf ſolche Weiſe tief in ſeine Seele verwoben, verbreitete eine ruhige Wuͤrde und ein liebreiches Weſen uͤber ſeine ganze Erſchei⸗