Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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dergeſchrieben, welches ihm der Pabſt Alexander VI. zum Geſchenk gemacht hatte. In demſelben ſoll er das Buch der Republik Genua vermacht und ſie zur Nachfolgerin in ſeinen Privilegien und Wuͤrden fuͤr den Fall eingeſetzt haben, daß ſein Mannsſtamm erloͤſchen ſollte. Dann befahl er da⸗ rin angeblich die Erbauung eines Hospitals in dieſer Stadt aus den Einkuͤnften ſeiner Beſitzungen in Italien. Die Aechtheit dieſes Documentes wird beſtritten und iſt ein Ge⸗ genſtand heftigen Streites unter den Commentatoren ge⸗ worden. Dieſer Streit iſt jedoch nicht von großer Wich⸗ tigkeit. Die Urkunde iſt der Art, wie ſie wohl von einer Perſon wie Columbus in einem Fieberparorismus nie⸗ dergeſchrieben ſeyn kann, als er ſein Ende ploͤtzlich heran⸗ nahen fuhlte, und zeigt die Liebe, mit welcher ſeine Gedan⸗ ken auf ſeiner Geburtsſtadt verweilten. Es wird von den Commentatoren ein militariſches Codizill genannt, weil von den Soldaten letztwillige Verfuͤgungen ſolcher Art im Au⸗ genblick des Todes ohne die von den Civilgeſetzen vorgeſchrie⸗ benen Formalitaͤten getroffen werden koͤnnen. Ungefaͤhr zwei Wochen nachher, am Vor jend ſeines Todes erließ er ſein letztes und mit den geſetzli Formen verſehenes Te⸗ ſtament, worin er uͤber ſeine Wuͤrden und Guͤter mit beſſe⸗ rer Urtheilskraft verfuͤgt. 4

In dieſen letzten ſchreckenden Augmblicken, wenn die Seele nur eine kurze Friſt behaͤlt, um ihre Rechnung zwi⸗ ſchen dem Himmel und der Erde abzuſchließen, iſt alle Ver⸗ ſtellung zu Ende und wir leſen überall die unzweideutkgſten Merkmale des wahren Charakters. Das letzte Teſtament