Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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Mittlerweile kam Carvajal, von Miguel Balleſter be⸗ gleitet, in Bonao an. Sie fanden die Rebellen voll An⸗ maßung und Einbildungen. Das verſoͤhnende Schreiben des Admirals, von den nachdruͤcklichen Ermahnungen Carvajals und dem herzhaften Aufgebot des Veterans Balleſter kraͤf⸗ tig unterſtuͤtzt, machte indeſſen doch einen guͤnſtigen Eindruck bei einigen der Anrüͤhrer, welche mehr Verſtand als ihre rohen Spießgeſellen hatten. Roldan, Gamez, Escobar und zwei oder drei andere waren bereit, zu dem Admiral zu ge⸗ hen. Sie hatten zu dem Ende ſchon ihre Pferde beſtiegen, als ſie von dem läͤrmenden Widerſtreben ihrer Leute zuruͤck⸗ gehalten wurden. Dieſe waren zu ſehr an das zuͤgelloſe, ausſchweifende Leben gewoͤhnt, als daß ihnen die Vorſtellung der Ruͤckkehr zur Arbeit und Zucht gefallen konnte. Sie beſtanden feſt darauf, daß dieß eine Sache ſey, die ſie alle angehe, jedes Uebereinkommen, welches daher getroffen werde, muͤſſe öͤffentlich und ſchriftlich gemacht werden, und von ihrer Zuſtimmung oder Verwerfung abhaͤngen. Es verfloſſen ein bis zwei Tage, bis dieſes Geſchrei beſchwich⸗ tist werden konnte. Roldan ſchrieb al dann an den Ad⸗ miral, daß ſich ſeine Gefaͤhrten ſeinem Kommen widerſetz⸗ ten, bis eine ſchriftliche Verſicherung oder ein Geleitsbrief geſandt werde, der ſeine Perſon und alle, die ihn begleiten wuͤrden, ſicher ſtelle. Miguel Baleſter richtete zu gleicher Zeit an den Admiral einen Brief, worin er ihm ernſtlich den weiſen und dringenden Rath gab, ſich zu allem willig zu erklaͤren, was die Rebellen verlangten. Er ſtellte ihm vor, wie ſich ihre Macht ſtets mehre und die Soldaten