Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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mehrere zu ſeinem Nachtheil angefuͤhrte Umſtaͤnde ließen ſich auch zu ſeinen Gunſten auslegen; das Uebrige waren bloße Geruͤchte, und er hatte es ja ungluͤcklicherweiſe ſelbſt erfah⸗ ren, wie leicht die lauterſten Handlungen und die edelſten Charaktere durch boͤſen Leumund verdaͤchtigt werden. Er entledigte ſich mit einem Male alles Argwohns und beſchloß dem Carvajal unbedingtes Vertrauen zu ſchenken; und er hatte niemals Urſache, dieſes ſein Vertrauen zu bereuen. Der Admiral hatte kaum dieſes Schreiben abgeſandt, als er von einem der Rebellen⸗Anfuͤhrer einen Brief bekam,

der einige Tage vorher geſchrieben war. In dieſem recht⸗

fertigte man ſich nicht allein gegen die Beſchuldigung der Meuterei, ſondern ruͤhmte ſich großen Verdienſtes, daß man die Untergebnen von dem Entſchluß abgebracht, den Ade⸗ lantado aus Rache für ſeine Unterdruͤckungen zu erſchla⸗ gen, und es uͤber ſie gewonnen haͤtte, die Abſtellung ihrer Beſchwerden ruhig von dem Admiral zu erwarten. Ein Monat ſey ſeit ſeiner Ankonft verſtrichen, waͤhrend deſſen ſie ungeduldig nach ſeinen Befehlen ausgeſehen haͤtte, aber er habe nichts als Erbitterung gegen ſie gezeigt, ungeachtet des großen Unheils, welches ſie verhindert haͤtten. Sie er⸗ klaͤrten daher, daß ihre Ehre und ihre Sicherheit es ver⸗ lange, ſich von ſeinem Dienſte loszuſagen; ſie forderten daher ihren Abſchied. Dieſer Brief war von Bonao den 17. Octo⸗ ber datirt und von Francisco Roldan, Adrian de Moxica, Pedro de Gamez und Diego de Escobar unterzeichnet.)

*) Hist. del Almirante, cap. 79. Herrera d. 1. I. III. c. 15.