Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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aus ſeiner Feſtung taͤglich zu ihnen uͤbergingen. Er aͤußerte die Ueberzeugung, daß wenn nicht bald ein Vergleich ge⸗ ſchloſſen und die Rebellen nach Spanien uͤbergeſchifft wer⸗ den koͤnnten, nicht allein die Autoritaͤt, ſondern auch die Perſon des Admirals in Gefahr ſchwebe; denn obgleich die Hidalgos und die dem Columbus naheſtehenden Beamten, ſowie ſeine eigne Diener ohne Zweifel unter ſeinen Befehlen leben und ſterben wuͤrden, ſo beſorge er doch, daß man ſich auf den gemeinen Haufen ſehr wenig werde verlaſſen koͤnnen.*) 8 Columbus fuͤhlte die wachſende Noth des Falles und ſandte ſogleich den verlangten Geleitebrief. Roldan kam nach San Dominzgo; aber nach ſeinem Betragen zu urthei⸗ len ſchien es, daß er eher Anhaͤnger gewinnen und die Soldaten zur Deſertion verführen, als ſich auf guͤtliche Be⸗ dingungen einlaffen wolle. Er hatte verſchiedene Unterre⸗ dungen mit dem Admiral, und mehrere Briefe wurden zwi⸗ ſchen ihnen gewechſelt. Er bektagte ſich uͤber viele Dinge und machte eine Menge von Forderungen; Columbus gab große Verwilligungen**) zu, aber ein'ge von den Forderun⸗ gen waren zu anmaßend, um zugelaſſen zu werden. Es wurde nichts Feſtes ausgemacht. Roldan reiſte unter dem Vorwande, ſich mit ſeinen Leuten zu beſprechen, ab und verſprach, ſeine Bedingungen ſchriftlich zu uͤberſenden. Der

*) Las Casas hist. Ind. I. I. c. 153.

·.

**) Las Casas hist. Ind. I. I. c. 158.