Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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bus die Miene gibt, als nehme er ſich der Menſchenrechte der ungluͤcklichen Inſulaner an. Er ſttellte noch andere Forderungen von hoͤchſt unverſchaͤmter Art, und die Rebel⸗ len erklaͤrten, ſie wuͤrden bei allen ferneren Unterhandlun⸗

gen ſich mit keinem anderen Zwiſchenagenten als mit Car⸗

vajal einlaſſen, da ſie Beweiſe von ſeiner Rechtlichkeit und Unpartheilichkeit im Laufe ihrer letzten Berhandlungen mit ihm zu Xaragua erhalten haͤtten.

Dieſe anmaßende Antwort auf die angebotene Verzet⸗ hung war von dem, was der Admiral erwarten zu duͤrfen glaubte, ganz verſchieden. Er wurde in die allerverlegenſte Lage verſetzt. Er ſchien von Verraͤtherei und Falſchheit umge⸗ ben. Er wußte, daß Roldan Freunde und heimliche Am haͤnger ſelbſt unter denen hatte, welche ſich ſeine Getreue nannten; und es war ihm unbekannt, wie weit die Ver⸗ zweigung der Verſchwoͤrung ſich ausdehnte. Bald ereignete ſich ein Umſtand, der ſeine Beſorgniſſe rechtfertigte. Er ließ die bewaffneten Leute von St. Domingo unter Waffen treten, um ihre Staͤrke zu wiſſen, wenn er ſich im Fall der Noth des Terrains verſichern muͤſſe. Sogleich verbreitete ſich das Geruͤcht, ſie ſollten nach Bonao gegen die Rebellen gefuͤhrt werden. Nicht ſiebenzig Mann erſchienen in Waffen und unter dieſen waren keine vierzig, auf welche man ſich verlaſſen konnte. Der eine ſtellte ſich lahm, der anderse krank; einige hatten Verwandte, andere Freunde unter Roldans Anhaͤnger, und faſt alle waren dem Dienſte gram.*

5) Hist. del Almirante, cap. 78.