Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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dieſe Ausforderung brachte, ſah der Adelantado wohl, daß nichts mit freundlichen Anerbietungen zu gewinnen ſey. Wenn Strenge noͤthig war, konnte er ſich als ein ernſter Krieger zeigen. Er befahl ſogleich, das Dorf, in welches er ſich einquartirt hatte, und mehrere andere in der Nach⸗ barſchaft, in Brand zu ſtecken. Darauf ſandte er wieder Boten zu Mayobaner, mit der Drohung, wenn er den fluͤchtigen Caziken nicht ausliefere, ſolle ſeine ganze Provinz auf dieſe Weiſe verwuͤſtet werden, und er werde nach allen Seiten hin nichts als den Rauch und die Flammen ſeiner brennenden Doͤrfer ſehen. Wie die ungluͤckliche Ciguayer voon der Verwuͤſtung hoͤrten, die uͤber ſie hereinbrechen ſollte, verfluchten ſie den Tag, wo Guarioner zu ihnen ge⸗ flohen war. Sie umringten ihren Caziken mit lautem We⸗ heklagen, und verlangten, daß der Fluͤchtling zur Rettung des Landes ausgeliefert werde. Der edelmuͤthige Cazike war unbeugſam. Er erinnerte ſie an die vielen Tugenden des Guarioner und an die heiligen Rechte, die derſelbe auf ihre Gaſtfreundſchaft habe; er erklaͤrte, er wolle lieber alles Elend ertragen, als daß man ſagen ſollte, Mayobanex habe ſeinen Gaſt verrathen.

Das Volk zog ſich mit bekuͤmmerten Herzen zuruͤck, und der Haͤuptling gab dem Guarioner, den er zu ſich kommen ließ, noch einmal ſein Wort, ihm beizuſtehen und ihn zu beſchuͤtzen, und wenn es ihn auch alle ſeine Herrſchaften ko⸗ ſten ſollte. Er ſandte dem Adrlantado keine Antwort zu⸗ ruͤck, und damit keine fernere Botſchaft mehr komme, welche die Treue ſeiner Unterthanen erſchuͤttere, legte er Leute in